Historie
Ein historischer Tag ist der 9. Juni 1972. In der «Neuen Post» wurde damals der CDU-Stadtverband gegründet. «Geburtshelfer» waren der damalige Oberbürgermeister von Heilbronn Dr. Weinmann, der Bundestagsabgeordnete Egon Susset, die Landtagsabgeordneten Gotthilf Link und Hermann Mühlbeyer, sowie der Kreisrat Gustav Riexinger. Damit begann die CDU im liberal geprägten Zabergäu Fuß zu fassen. Die Keimzelle der CDU war vorher schon der katholisch geprägte Ortsteil Stockheim. Es waren immerhin schon 10 Mitglieder. Von Stockheim aus wurde die «Diaspora» der CDU «betreut». Der erste Vorsitzende des Ortsverbandes hieß Karl Seither, der den Ortsverband lange führte. 1975 scheiterte noch der erste Versuch eine eigene Gemeinderatsliste aufzustellen. 1980 zog die erste CDU-Fraktion ins Rathaus ein. Auf Anhieb erreichte sie mit 31% 9 von 29 Sitzen. Die Erfolgsgesichte ging weiter. 1999 erreichte die CDU 14 von 27 Sitzen. Auch im Kreistag konnte die CDU aus dem Zabergäu sich etablieren. 1971 war es ein Mitglied im Kreistag, heute sind es vier. Auch bei den Gemeinderatswahlen 2009 und 2014 konnte die CDU ihre Stellung als stärkste Fraktion jeweils klar behaupten. Bei den Kommunalwahlen am 25. Mai diesen Jahres konnte die CDU als einzige politische Kraft in jedem Brackenheimer Teilort mindestens ein Direktmandat gewinnen und somit die Basis für eine erneut verlässliche, zukunftsorientierte und bürgernahe Gemeinderatsarbeit in Brackenheim legen.

Die Vorsitzenden seit 1972:
  • Karl Seither (1972–1978)
  • Wolfgang Schaul (1978–1980)
  • Michael Reichardt (1980–1991)
  • Karl Seither (1991–1996)
  • Günther Schilling (1996–2002)
  • Margarete Ruchser (2002–2005)
  • Sebastian Beck (2005-2012)
  • Thomas Paul (seit 2012)